Viele Redaktionen stecken in den Nullerjahren fest #StorydesMonats

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„Peinlich“: Mit diesem Wort hat SZ-Onlinechef Stefan Plöchinger vor über vier Jahren skizziert, dass die Journalisten in Deutschland in Summe noch viel zu wenig aus dem Medium namens Online machen. Es gehe daher um Antworten auf die Frage, wie Journalisten ihr Verständnis von Online ändern sollten, um besser zu werden, und was wir Onliner ändern können, um online besser zu machen.

Und wie lautet sein Urteil aktuell? Das Niveau der digitalen Debatte in der Medienbranche entspricht zu oft dem der journalistischen Zukunftsdiskussionen der vergangenen Jahre: viel Pseudowissen, noch mehr Erregung, wenig Substanz, meint der SZ-Onlinechef:

„Wer heute über eine Wirtschaftsbranche schreibt, muss automatisch auch über deren Digitalisierungsprozesse Bescheid wissen. Das Gleiche gilt für jene, die heute über Politik, Kultur oder Sicherheitsthemen schreiben. Die sozioökonomischen Grundlagen der Gesellschaft haben sich durch das Netz entscheidend verändert, damit die Politik, doch viele Redaktionen stecken in den Nullerjahren fest, was die Expertise dafür betrifft. Das muss sich ändern“, fordert Plöchinger.

Auf Facebook wurde er für die #StorydesMonats nominiert. Wir sammeln noch die Nominierungen bis zum 20. Januar. Danach startet hier die Online-Abstimmung. Bis zum 30. Januar kann man ein Votum abgeben.

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